Hallo zusammen,

wer oft mit Windows 7 Setup zu tun hat, der weiß das es eine gefühlte Ewigkeit dauert von DVD zu installieren.
Bringen die DVD´s den Nachteil langsame Datenübertragung zu bieten, so fehlt bei moderneren PC´s anschließend ein ganzer Zoo an Updates und Treibern.
Einen PXE Dienst installieren ist meist schnell erledigt. Die Windows_PE Images erstellen erweist sich hingegen als schwierig.
Einen PXE Dienst samt TFTP Server auf einer Synology oder einem Linuxsystem zu installieren und einzurichten ist ein anderes Thema dem ich später einen anderen Artikel widme.

Wie läuft das ganze Spiel jetzt ab ? Warum braucht man ein Windows PE Image ?

Der Bootprozess sieht für PXE ungefähr so aus :
1. Booten von Netzwerk (im Regelfall kann der Bios dieses, ansonsten einfach im Bios aktivieren)
2. Der PC beginnt den Bootvorgang vom Netz, indem er sich nun eine IP Adresse vom DHCP Server holt
3. Der DHCP Server bedient den PC mit einer IP Adresse und einer „Nextserver“ Information mit entsprechendem File welches er benutzen soll.
4. Der PC läd die Datei die er vom PXE per TFTP bekommt und präsentiert uns die dort angegebenen Informationen.
Diese dort hinterlegten Informationen sind im Regelfall in Form eines Auswahlbootmenüs, welches man eventuell von einigen Systeminstallationen kennt.
Hier haben wir auch die Möglichkeit mehrere Systeme vom Netzwerk zu booten. Wie man das PE Image dort einbindet schreibe ich wie bereits angekündigt später in einem anderen Artikel.
Hier wird nun unsere Windows PE iso geladen und gestartet. Wir bekommen ein kleines Windows welches im die Grundlegenden Funktionen beherrscht die benötigt werden um z.b. ein Setup für eine Installation dieses Betriebssystemes zu starten.

Nicht unerheblich ist es die passenden Netzwerktreiber in dieses PE ISO einzubringen. Da Windows PE in diesem Fall alle Installationsdateien über das Netzwerk läd, ist ein funktionierender Netzwerktreiber unumgänglich.

Als allererstes müssen wir uns das Windows AIK (Windows Automated Installation Kit) auf den PC laden.
http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=5753

Da wir eine Windows PE mit eingebundenen SP1 haben möchten benötigen wir außerdem eine Ergänzung zum AIK
http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=5188

Diese beiden ISO Dateien solltet ihr nun brennen, oder mounten, oder entpacken, je nach wie es beliebt.
Ich beschreibe den Weg über eine gebrannte DVD (Falls ihr euch das mounten möchtet oder entpacken, müsst ihr an entsprechender Stelle die Laufwerksbuchstaben durch den entsprechenden Pfad ersetzen)

E: ist hier der Laufwerksbuchstabe des DVD Laufwerks worin sich die DVD befindet

Nun starten wir eine Kommandozeile (cmd). Bitte mit Administrator Berechtigungen starten (Rechtsklick „Als Administrator ausführen“)
Anschließend kopieren wir die Dateien von der DVD in das WAIK Verzeichnis mit folgendem Befehl :

xcopy E:\*.* /s /e /f „C:\Program Files\Windows AIK\Tools\PETools“

Ist das erledigt können wir alle benötigten Dateien in das Zielverzeichnis, worin wir dann weiter bearbeiten kopieren. (In meinem Fall nehme ich die amd64, da ich 64 Bit haben möchte).

Nun können wir die winpe.wim Datei mounten um wie in meinem Beispiel dem Windows Startimage Treiber einzubinden.
Da wir später dieses Image starten möchten um das Windows Setup vom Netzwerk zu starten, wäre es natürlich Hilfreich wenn dieses Image alle Treiber kennt um das Netzwerk ansprechen zu können. Die Hersteller der Notebooks bieten meist komplette driver.cab Dateien an, welche alle Netzwerkkarten beinhalten die der Hersteller mal verbaut hat.
Diese zu finden geht meist recht einfach über Google. Dort einfach mal nach z.b. Dell WinPe driver.cab suchen.

Jetzt haben wir das Image unter C:\WinPE_x64\mount gemountet.

Jetzt müssen wir die Treiber einbinden. Dazu kopieren wir die Treiber nach C:\WinPE_x64\Drivers
Die Dateien müssen nicht in irgendwelchen bestimmten Ordnern abgelegt werden. Einfach alles an Treibern in die Drivers Ordner werfen.
Der anschließende Befehl rennt die Ordner und Unterodner nacheinander durch und nimmt sich alles was dort nach Treibern aussieht.

Jetzt die Treiber einbinden mit dem Befehl :

Wir geben dem Befehl den /Recurse und /forceunsigned Schalter mit.
/Recurse bewirkt das die Treiber auch in Unterodnern aufgesammelt und eingebunden werden.
/forceunsigned bewirkt das auch Treiber die keine Digitale Signatur haben dort eingebunden werden. Das hat sich als sehr Hilfreich rausgestellt, da manche Hersteller aus Kostengründen nicht alle Treiber signieren lassen.

Da hier auch sicher ein paar Treiber dabei sein werden mit denen die Tools nichts anfangen können, bekommt ihr mit sicherheit den ein oder anderen Fehler am Ende ausgespuckt.
Nicht direkt in Panik verfallen. Ruhig die Logdatei mal durchschauen ob ein Treiber den ihr ganz dringend braucht unter den Fehlgeschlagenen ist. Die Erfahrung zeigt hier aber, das es sich meist um Treiber handelt die von kaum jemanden benötigt werden.

Nun haben wir dem Image die Treiber hinzugefügt und widmen uns der Bootphase.
Wir kennen alle dieses vorgehen wenn man eine Windows Setup CD/DVD in den Laufwerksschacht stopft und teilweise aktiv dem Bios noch sagen muss „Boote bitte von CD/DVD“.
Macht unser PC das und bootet die DVD kommt der gute Microsoft daher und sagt uns nochmal „Drücken Sie eine beliebige Taste um von CD oder DVD zu starten“.
Das möchten wir natürlich nicht in unserem Windows PE haben da wir vorher im PXE Bootmenü bereits aktiv gesagt haben „Starte bitte das Windows vom Netzwerk“

Um diese abfrage auszuschalten müssen wir nun die Datei entfernen :
 C:\WinPE_x64\ISO\boot\bootfix.bin
Ist diese Datei vorhanden prüft der PC ob eine Partition auf der Festplatte vorhanden ist und gibt uns das ungewollte „Drücken Sie eine beliebige Taste um von CD oder DVD zu starten“ aus

 

Nun startet unser Windows PE direkt nach dem Boot brav hoch. Und was sehen wir…. eine Kommandozeile….. Super……
Das die PE nur dazu gedacht ist Windows minimal zu booten um z.b. ein Setup aufzurufen ist hier auch alles okay. Das eigentliche Setup muss nun von der Kommandozeile aufgerufen werden.
Da wir die ganzen Befehle aber nicht alle in die Kommandozeile eingeben möchten geben  wir dem PE direkt die Informationen mit welche er hier für uns eingeben soll. In Form einer Batchdatei. Diese verheiraten wir direkt mit dem Image. Wer das später ändern möchte, braucht sich nur wieder wie oben das Image zum bearbeiten mounten, die Datei ändern, und wie zum Schluss beschrieben wird das Image wieder schließen, also commiten)

Wir bearbeiten nun die startnet CMD welche wir hier finden :

Wir sagen ihm nun das er unsere eigentliche Windows DVD (Welche im Netzwerk auf einer Freigabe liegt auf den Buchstaben V: mounten soll)
wpeinit muss auf jedenfall als erstes in der Zeile stehen bleiben, da dieser Befehl erstmal alles was wir benötigen Initialisiert.
den Pfad zum Windows solltet ihr dringend anpassen, genau wie den pxebenutzer und pxepasswort.
Gebt hier den Pfad an wo die Dateien euerer Windows SetupDVD liegen.
Anschließend (die letzte Zeile) rufen wir die setup.exe von eurer DVD auf und starten somit automatisch das Windows Setup

 

Unmounten :

ISO Erstellen :

Wir sollten noch auf \\fileserver.network.local\PXE\isos eine Batchdatei anlegen die setup_windows.cmd heißt. Mit folgenden Infos :

Flattr this!

Nachdem ich meinen CTC nun auf Sailfish geupdated habe benötige ich die Einstellungen
für die Opensource Software „slic3r“ und „Replicatorg“.

Klar kann man auch weiterhin die Makerbot Software nutzen, allerdings hat diese nicht so viele Einstellungsmöglichkeiten.

Grad wenn es darum geht unterschiedliche Materialien in unterschiedlichen Qualitäten zu Drucken benötigt man am besten für jedes Material
das passende Druckprofil. Der Slic3r und der Replicatorg in zusammenarbeit bringen weitaus bessere Druckergebnisse zustande als der Makerbot
es in seiner Software schafft. Es ist nur sehr wichtig diverse Einstellungen vorzunehmen, da Slic3r anders als der Makerbot nur GCode Dateien erstellt.

Diese Gcode Dateien kann der CTC nicht direkt interpretieren, weswegen ein weiterer Step über Raplicatorg erfolgen muss, um die GCode Dateien in das passende, für den Drucker verständliche, Dateiformat .x3g zu bringen.

Schauen wir uns zunächst mal die Slic3r Settings an.



Hier finden wir die wesentlichen Menüpunkte „Plater“ „Print Settings“ „Filament Settings“ und „Printer Settings“

Plater :
Hier sehr ihr euer Druckbett mit eurer geladenen STL. In meinem Screenshot ist keine Druckdatei geladen, entsprechend ist das Druckbett hier noch leer.
Auf der rechten Seite sehr ihr die Einstellungen wie ich grad Drucken würde. Ich habe z.b. alle Konfigurationsfiles PLA-Schwarz benannt.
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 07.48.21

Print Settings :

Layers and perimeters :
Hier sieht man direkt die ersten Einstellungsmöglichkeiten für die ersten Druckeinstellungen.
Ich Drucke hier z.b. mit einer Schichthöhe „Layer height“ von 0.3mm. Ein Freund von mir schafft hier mit dem
CTC erstaunliche 0.05mm Schichthöhe zu drucken. Zum start solltet ihr allerdings erstmal mit 0.3mm testen bis ihr den
Dreh raus habt. Anders als bei der Makerbotfirmware gibt es beim Slic3r die Möglichkeit für den ersten Layer (die untere Schicht auf dem Druckbett)
eine andere Schichthöhe zu wählen. Das kann manchmal sehr sinnvoll sein.

Bildschirmfoto 2016-01-09 um 07.52.28

Ich werde jetzt nicht auf jeden Parameter eingehen den man hier einstellen kann. Die Einstellungen können von Drucker zu Drucker unterschiedlich sein.
Wenn ihr meine Einstellungen übernehmt, sollte ein Startdruck möglich sein und ihr könnt durch das ändern diverser Parameter eure Druckqualität selbst
durch ausprobieren beeinflussen.

Infill :
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 18.55.09

Skirt and brim:
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 18.56.44

Support material :
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 18.58.22

Speed:
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 18.58.51

Multipe Extruders:
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 19.00.07

Advanced:
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 19.00.33

Output options:
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 19.00.55

Notes:
Bildschirmfoto 2016-01-09 um 19.01.25

WICHTIG : Nachdem ihr die Einstellungen geändert habt, müsst ihr unbedingt auf speichern klicken.
Dazu bitte das Diskettensymbol anklicken. Hier werdet ihr festellten das ihr einen Namen für das Profil angeben könnt.
Das ist insbesondere dafür gedacht, das ihr für verschiedene Filamente, oder Druckqualitäten unterschiedliche Einstellungen nutzen könnt
und diese dann später ganz einfach per Auswahl anwählen könnt.

 

Filament Settings :

Filament :
Hier geben wir insbesondere die Filamentinformationen an.
Die Farbe muss nicht ausgewählt werden, kann aber.
Diameter beschreibt die Filamentdicke, den Durchmesser.
Extrusion multiplier sagt wie viel mehr oder weniger Filament er extrudieren soll.
Geben wir hier einen Wert über 1 an, in meinem Fall 1.15 wird der Makerbot etwas mehr Filament durch die Düse drücken.
Werte unter 1 entsprechend weniger Filament. Das ist manchmal notwendig.

Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.23.30

Cooling :
Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.26.58

 

Printer Settings :

General :
Nun sind wir im eigentlichen Druckermenü.
Hier müssen wir die ganzen Einstellungen machen die dem Slic3r die Informationen geben wie er mit unserem Drucker am
einfachsten umzugehen hat. Hier ist es echt schwer im Internet vernünftige Informationen zu bekommen. Diese Informationen
bekommt man ganz gern nur von Freunden oder bekannten weitergegeben welche ebenfalls diesen Drucker nutzen. In meinem
Fall habe ich diese Informationen wieder von Marco bekommen, der nach seinen Aussagen ebenfalls fast wahnsinnig geworden ist auf der suche danach.Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.30.50

Jetzt ist es absolut wichtig auf den Button „Set“ zu drücken, welcher die Einstellungen für das Druckbett beinhaltet (Bed shape)
Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.32.46

Hier müsst ihr Rectangular auswählen.
Size : x: 225 y: 145
Origin : x 112.5 y: 72.5

Custom G-code :
Der Drucker benötigt für die Arbeit ein paar Steuerbefehle vor und nach dem Druck.
Im Grunde alles was vor Druckbeginn passieren muss. Wie zum Beispiel das Druckbett und den Extruder aufheizen,
Die Startposition anfahren usw usw……
Ebenso braucht er einige Steuerbefehle nach dem Druck.
Auf dem Screenshot sind nicht alle Steuerbefehle erfasst. Ich will euch das auch nicht abtippen lassen. Den entsprechenden G-Code für Start und Ende findet ihr hier ebenfalls.
Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.35.59

Start G-code :

End G-Code :


Extruder 1 :

Hier finden wir die Einstellungen die wir für die Extruder benötigen.
Wenn ihr am CTC oder am Flashforge noch nicht die Noozle getauscht habt, solltet ihr eine 0.4mm Noozle haben.
Ich z.b. habe bereits eine neue. Ich habe momentan entsprechend eine 0.5mm Noozle verbaut. Eine 0.3mm Noozle sollte ebenfalls möglich sein,
allerdings bin ich mir dabei noch nicht sicher ob der Extruder genügend Kraft hat das Filament durch die Noozle zu drücken.

Im großen und ganzen könnt ihr die Werte von mir ebenfalls wieder übernehmen. Die Retraction beschreibt den Vorgang beim verfahren bzw. beim Layer wechseln.
Wenn der Drucker eine neue Schicht beginnt wird er den Druckkopf zur Startposition der neuen Schicht bewegen. Damit er uns aber bei der Fahrt zum Startpunkt nicht
das ganze Druckobjekt mit Restfilament, welches aus der Düse sabbert, vollklebt sagen wir Ihm er soll doch sein Filament etwas zurückziehen um die Düse leer zu machen.

Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.39.16

Die Einstellungen beim zweiten Extruder sind meist identisch.

Das war es zum Thema „Einstellungen“ im Slic3r.

Ihr solltet eure Einstellungen etwas anpassen. Nicht jeder Drucker ist gleich. Spielt etwas damit rum.
Die Grundeinstellungen um losdrucken zu können habt ihr nun.

 

 

Stl laden und exportieren.

Nun können wir unsere zu druckenden Objekte laden.
Dazu klicken wir oben auf den Button „Add“ und wählen die STL Datei aus.
Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.50.50

Nun seht ihr auf der virtuellen Druckplatte euer Objekt welches ihr geladen habt.
Ihr könnt es euch von allen Seiten anschauen indem ihr mit gedrückter Umschalttaste und der Maus euch um das Objekt bewegt.

Auf der rechten Seite wählt ihr nun aus mit welchem Profil das Objekt gesliced werden soll.
Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.53.53

Wenn ihr euch nun mal durch die Ansichten „3D,2D,Preview,Layers“ bewegt, werdet ihr sehen wie der Slicer euer Objekt in einzelne Schichten geschnitten hat.
Das ihr unter „preview“ auch seht wo er euch einen Support andruckt ist sehr nett. Als Support wird das Stützmaterial bezeichnet, welches ihr nach dem Druck einfach wegbrechen könnt.
Es wird bei manchen Objekten aber benötigt, grad wenn in Höheren schichten überhänge gedruckt werden müssen.
Im Screenshot hier sieht man die grünen abschnitte. Das ist der Support den der Drucker hier nutzt um die obere Rundung sauber drucken zu können.

Bildschirmfoto 2016-01-10 um 10.59.26

Nun müssen wir die GCode Datei noch exportieren. Dazu klicken wir auf der Rechten Seite auf „Export G-Code“.
Nun den GCode abspeichern.

Nun sind wir fertig. Das zu druckende Objekt ist als GCode gewandelt und kann nun im Replicatorg geladen werden und an den Drucker übertragen werden.

Das Thema Replicatorg werde ich noch gesondert behandeln.
Hier sind nämlich für den CTC oder Flashforge noch wichtige Einstellungen zu machen.

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Nachdem ich nun seit monaten einen CTC 3D Drucker besitze und immer wieder auf Sailfish updaten wollte,
möchte ich euch nun kurz beschreiben wie das Update recht einfach geht.

Die Anleitungen  im Internet sprechen teilweise von sehr umständlichen und vielen Downloads um zum Erfolg zu kommen. Meistens funktioniert es dann am Ende aber auch nicht richtig.

Dabei ist das ganze sehr einfach, wenn man erstmal die passenden Informationen hat, wie das Update am besten durchzuführen ist. Diese möchte ich euch hier liefern:

Im ersten Step benötigt ihr von der Seite thingiverse die Sailfishversion.

Unter dem TAB „Thing Files“ ladet ihr die entsprechende Datei für euer Betriebssystem.
Für Windows wäre das dann :  replicatorg-0040r33-Sailfish-windows.zip

Somit habt ihr die Raplicatorg Software welche bereits alle Sailfishupdatedateien für euren Drucker mitbringt.

Nun wählt ihr euer Gerät aus. Im Fall vom CTC oder ähnlichen ist es der „The Replicator Dual (Sailfish)
Bildschirmfoto 2016-01-04 um 12.52.09

Anschließend müsst ihr den Kommunikationsport des Druckers auswählen, bei mir war es zufällig der Com1 da
die virtuelle Maschine keine anderen Seriellen Ports aufgelistet hat. Wenn ihr den Drucker per USB Verbindet wird
hier ein Serieller Port ausgegeben
Bildschirmfoto 2016-01-04 um 12.52.35

Dann kann man direkt auf „Upload new Firmware gehen“

Und ihr bekommt folgendes Fenster :

Bildschirmfoto 2016-01-04 um 12.53.31

Hier solltet Ihr Makerbot Replicator 2 auswählen.

Im nächsten Fenster erscheint dann die Version die wir auf das Gerät Flashen wollen.
Die Sailfish 7.7 ist die aktuelle, und mit der legen wir los. Auswählen und Next klicken.

Bildschirmfoto 2016-01-04 um 12.53.49

Nun fragt euch der Replicatorg nach dem Port. Dort wählt ihr den Port aus an dem euer CTC oder Flashforge angeschlossen ist.
Zur Erinnerung : Bei mir war es COM1.
Bildschirmfoto 2016-01-04 um 12.54.46

Jetzt kommt der kniffeligste Punkt.
Ihr müsst den Uploadbutton drücken.

Damit die Firmware auf das Gerät übertragen werden kann habt ihr nur ein schmales Zeitfenster.
Ihr müsst am Gerät den Resetknopf drücken. Diesen findet Ihr neben dem USB Anschluss.
Wenn ihr den Resetknopf losgelassen habt, müsst ihr innerhalb von 100ms den Uploadbutton am PC drücken.
Das funktioniert meist erst beim 20. oder 30. versuch. Lasst euch nicht entmutigen.
Das Problem ist hier tatsächlich das schmale Zeitfenster indem das Board eures CTC´s die Firmwareaktualisierung zulässt.
Ein Trick : Haltet den Resetknopf gedrück. Lasst in los und klickt zeitgleich auf Upload. So schaffe ich es mittlerweile im 3. oder 4. Anlauf 🙂
Bildschirmfoto 2016-01-04 um 12.55.01

 

 

 

 

Das war zum Thema Sailfish auf CTC oder Flashforge updaten eine schnelle Anleitung.
Nach dem Update kommen weitere schritte. Ihr müsst jetzt euer Gerät konfigurieren.
Dazu komme ich in einem späteren Artikel.

Grüße und Dank an Marco von http://frickelwerkstatt.de/
Durch Marco habe ich erst die Infos zu diesem Thema auf dem 32C3 bekommen.

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Manchmal benötigt man einen Shortcut um z.b. den Türöffner an einer T24 von Mobotix auszulösen.

Um die Tür zu öffnen möchte man keine extra Software starten, denn das kostet Zeit. Eine vor der Tür wartende Person würde die Verzögerung nicht verstehen.

Man kann mit AutoIT (http://www.autoitscript.com/site/autoit/downloads/) wunderbar ein Script erstellen welches auf jedem WindowsPC im Hintergrund läuft.

In meinem Scenario läuft das Script im Hintergrund und wartet auf die Tastenkombination „ALT+c“), wird diese Tastenkombination gedrückt ruft das Script die API der T24 auf und öffnet die Tür.

Das Script sieht dann so aus :

 

BITTE DIE PARAMETER

BENUTZERNAME
KENNWORT

KAMERAIP

durch eure KameraIP ersetzen.

Anschließend das Script speichern und mit Rechtsklick  die Datei „kompilieren“.

Starten, Testen, Fertig 🙂 Viel Spaß!

 

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Der Hersteller AVM hat bei seinem Model Fritzbox 7390 in der aktuellen Firmware die Option „Als Modem nutzen“ entfernt.
Wer dennoch auf die Modemfunktion angewiesen ist, kann mit diesem Workaround die Modemfunktion der Fritzbox 7390 wieder aktivieren.

  1. Anmelden an dem Fritzbox Webinterface (http://fritz.box oder http://192.168.178.1)
  2. In der Navigation „System“ auswählen
  3. In der Navigation „Einstellungen sichern“ auswählen
  4. Die Einstellungen sichern. (KEIN KENNWORT EINGEBEN!)
  5. Die heruntergeladene Datei öffnen (z.b. Notepad ++)
  6. Die Zeile „Language=XX“ suchen. XX = Sprache z.b. de
  7. Nach der Zeile „Language=XX“ folgendes einfügen :
  8. Ein paar Zeilen darunter findet man den Eintrag „mode=dsldmode_bridge“
  9. Den Eintrag ändern wir auf
  10. Datei abspeichern
  11. Fritzbox Navigation „Wiederherstellen“
  12. Die Datei hochladen
  13. Die Fritzbox macht nun einen Neustart

Jetzt sollte man die Fritzbox als VDSL / VDSL2+ Modem nutzen können.

Das funktioniert z.b. bei der Wobcom ganz super, da die Wobcom kein VDSL benötigt um z.b. IP TV zu streamen.
Wenn man Entertainkunde ist, muss man noch schauen inwiefern man VLAN´s anlegen muss. Ich erinnere mich, das
die Telekom VLAN 7 für das normale Surfen und VLAN 8 für seinen Dienst Entertain einsetzt.

Diese Varianten habe ich mit den Fritzboxen 7390, 7360 und 3370 erfolgreich getestet

 

UPDATE : Getestet mit Fritz!OS 06.20

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Auf dem Linuxpc :

 

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Wenn man als Nutzer regelmässig Backups machen möchte oder Logdateien löschen, dann geht das am besten mit Hilfe des Cron Daemons. Der Cron ist ein Systemprogramm das sich um alle zeitbasierten Prozesse im Betriebssystem kümmert. Er arbeitet die hierarchisch unter ihm stehende Tabelle Crontab ab.

Um einen bestimmten Prozess (z.B. Mail abholen) zu starten muss man die Crontab anpassen. Das geht in folgenden Schritten :

Erstmal Crontab fix wegkopieren :

crontab -l > crontab.txt

nano crontab.txt (nano steht in diesem fall für den Editor. Es kann aber auch jeder andere benutzt werden)

Dann die Änderungen vornehmen. Den genauen Aufbau der Crontab findet man hier

Anschließend mit

crontab /root/crontab.txt zurückspielen

/etc/init.d/crontab restart neustarten

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